Klang-Bild-Relationen in Games

3 Die Einführung von Speichermedien (CD-ROM, Cartridges) zur Wiedergabe aufgezeichneten Tonmaterials und digitaler Klangeffekte

Die 16-Bit-Soundchips, die etwa in Nintendo’s Super Famicom (1990) und die SNES-Konsole (1991) eingebaut wurden, ermöglichten erstmals eine Klanggeneration in CD-Qualität und damit einen weiteren Schub in Bezug auf die Auflösung und Komplexität der Klanglandschaften.

Mit der Verbreitung von Speichermedien wie der CD-ROM konnte ab den 1990er Jahren außerdem vorab aufgezeichnetes Tonmaterial im größerem Maßstab integriert werden. Somit wurde verstärkt auf die Verwendung instrumentaler und zuweilen orchestraler Musik gesetzt, die sich zunehmend an der Filmmusik orientierte.

Darüber hinaus verbesserte sich die Qualität der Klänge, indem nun mithilfe von Digital Signal Processing (DSP) Effekte wie Hall, Modulation oder auch Geschwindigkeitsveränderungen erzeugt werden konnten.

Mit der Einführung der für die DVD entwickelten Mehrkanaltechnik Dolby Surround 5.1 in den Spielkonsolen Sony Playstation 2 und Microsoft X-Box im Jahr 2000 wurde es zusätzlich möglich, Klänge räumlich sehr präzise zu platzieren.

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